Termine Impressum CookieVerwendung Startseite
Impulse Beratung Individualpsychologie Seminare Kooperationen Lese-Stoff Offene Briefe Kunst Lehrmeister Gästebuch Marktplatz

Virtues - Tugenden: Warum?

Ich glaube, dass ich diese Überschrift deswegen gewählt habe, weil ich selbst immer wieder überlege, was ist ok, was ist nicht ok. Handle ich so, dass ich mich im Spiegel jederzeit anschauen kann, oder muss es mir vor mir selbst grauen?
Sehe ich im Alltag, in der hochgelobten ONLINE-Kommunikation, immer mehr Meldungen, die vielem widersprechen, was ich als ethisch und menschlich vertretbar finde? Habe ich mich selbst schon so daran gewöhnt, dass diverse Meldungen mich nicht mehr aufregen? Oder reagiere ich auf EINE bestimmte Art von Meldungen schon mit einer heftigen Vorverurteiling?

Dies alles und noch mehr an Gedanken war Anlass, mir die plakativen Beschreibungen der Tugenden ins Gedächtnis zu rufen, ohne hohen philosophischen Anspruch, aber mit dem Anspruch, jede einzelne Tugend im Alltagsleben wieder öfter bewusst zu betrachten.

Und was ich im täglichen Leben sehe, ist ein wuchernder Urwald von stetig wiederkehrenden Auswüchsen...

Die Tugenden

Die Tugenden: aus wikipedia und aus glaube-und-kirche.de

Wichtige Tugenden nach Aristoteles sind Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Mäßigung, Freigebigkeit, Hilfsbereitschaft, Seelengröße, Sanftmut, Wahrhaftigkeit, Höflichkeit und Einfühlsamkeit. Die höchste Glückseligkeit erreicht man nach Aristoteles durch die Tugend der Weisheit (Sophia). Denn die Weisheit, im Sinne der Kontemplation oder Meditation über die ersten Dinge und den Sinn des Lebens, ist die höchste Tätigkeit des höchsten Vermögens des Geistes.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tugendethik


Die drei göttlichen Tugenden sind untrennbar miteinander verbunden, doch den höchsten Stellenwert nimmt die Liebe ein. An verschiedenen Stellen ist von ihnen in der Bibel im Alten und Neuen Testament die Rede: "Es bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, am größten aber ist die Liebe." (...)
Der Glaube lässt uns in keiner Lebenslage ohne Hoffnung sein; (...). Glaube, Liebe und Hoffnung befähigen und ermutigen uns, das eigene Leben und das Leben in Gemeinschaft sinnvoll zu gestalten und an der Entwicklung einer menschenwürdigen Gesellschaft und Umwelt mitzuwirken.

Ergänzt werden die drei göttlichen Tugenden durch die vier Kardinaltugenden, die zuvor schon vom griechischen Philosophen Platon propagiert wurden. (...) Maß und Klugheit, Gerechtigkeit und Tapferkeit, die Tugenden, die im Leben der Menschen nützlicher sind als alles andere. (...)

Wenn der deutsche Schriftsteller Günter Grass über die göttlichen Tugenden schreibt "Glaube, Hoffnung, Liebe sind die Ladenhüter des Neuen Testamentes", so sollte diese provokative Aussage an jeden Christen eine Anfrage sein, wie er es mit den göttlichen Tugenden hält.

http://www.glaube-und-kirche.de/tugenden.htm