Begrüßungs-Rede am 03.10.09
Begrüßungs-Rede zur Eröffnung der Ausstellung zum Festival "Steirischer Herbst" im Gleisdorfer Rathaus, zugleich Auftakt für "Gleisdorf: ein L für die Kunst"
Guten Tag! Ich beginne mit einem Zitat eines bekannten Literaten, dessen Todestag sich in weniger als drei Jahren zum 100. Mal jährt:
»Wehe und tausendmal wehe dem Volke, welches das Blut und das Leben von Hunderttausenden vergießt, um anderthalb Schock Ritter des eisernen Kreuzes dekorieren zu können! Wir brauchen Männer des Geistes, Männer des Wissens und der Kunst. Die wachsen aber nicht bei Wagram oder Waterloo!
Künstler verbinden!
Z E I T - T I M E
The Last Time
Was wünschen wir nicht alles, dass es zum letzten Mal gewesen sei. Was nehmen wir uns nicht alles vor…
Out of Time
Wer bestimmt was out ist? Wer lässt es zu?
Time Waits for no-one
Und wenn wir es versäumt haben zu leben, zu wirken, zu sein… wessen Zeit bleibt stehen?
Time is on my side
Vergessen, was zu vergessen ist, erinnnern, was des Erinnerns wert. Und die Gewissheit haben, dass in vielen Fällen nur eines hilft; die Zeit!
Dank an alle
an die KünstlerInnen
an die Verantwortlichen vom Steirischen Herbst – Veronika Kaup Hasler
an die Stadt Gleisdorf und die vielen stillen Helfer
an die Kunstschaffenden und besonders an Martin Krusche
Es war und ist höchste Zeit!

