„In unauffälligen Aktenordnern schlummert brisantes Material - ein Patentantrag auf Schweine. Genforscher des großen amerikanischen Biotechnologie-Konzerns Monsanto haben bestimmte Abschnitte des schweinischen Erbgutes entschlüsselt und beschrieben. Diese wollen sie nun weltweit als Patent anmelden.“ Zitat aus der Website www.zentrum-der-gesundheit.de.
Also, für wie deppert halten uns die Konzerne denn? Oder sind wir es schon, ohne es zu merken? Abhängige, willfährige, verfressene und langsam verfettende KonsumentInnen, die nichts mehr mitkriegen? Und die wenigen noch wachsamen werden wie lästige Fliegen mundtot gemacht. Und die Bauern? Sollen Patentgebühren zahlen…(!)
Schinken aus Parma, Fleisch aus Argentinien, Krokodilsteaks aus…
Wissen Sie, was ich glaube? Wir sind gierig, süchtig nach Sensationen und Außergewöhnlichem, unersättlich! Ich glaube nicht daran, dass ein einziges dieser Patente dazu dient, den hungernden Teil der Weltbevölkerung zu sättigen:
Alles worum es geht, ist billigere, mechanisierte, standardisierte MASSENPRODUKTION, um damit die Gewinnspanne für die gleiche Menge Fleisch, die man uns westlichen Nationen verkaufen kann, zu erhöhen.
Und: wenn in Zeiten einer Wirtschafts-“Krise“ weniger Geld zur Verfügung steht, was tun wir? Wir schreien nach billigeren, geizgeilen, preisgehämmerten Angeboten, damit die Menge des Gefressenen ja nicht weniger wird. Da nehmen wir auch in Kauf, dass man es mit Herkunft, Kennzeichnung, artgerechter Haltung etc. nicht so genau nimmt. Hauptsache, wir haben genug zum Völlern.
Meine Meinung: Patente auf Leben, egal ob auf Pflanzen, Tiere oder Menschen, sind unmoralisch, ethisch nicht vertretbar und eine ganz große Schweinerei. Womit wir wieder beim Thema wären.
Wenn Sie zustimmen wollen, oder den Autor beschimpfen. Tun Sie sich keinen Zwang an und schreiben Sie an die Redaktion. (redaktion@dieoststeirische.at) Ihr Hannes Felgitsch
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